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Integrationsmanagement

Das Integrationsmanagement im Landkreis Nordhausen dient dazu, alle erforderlichen Ressourcen innerhalb der Behörden und der lokalen externen Akteure der Integrations- und Migrationshilfe zu bündeln und abzustimmen. Zur Erfüllung dieser Aufgaben arbeitet das Integrationsmanagement des Landratsamts Nordhausen aktiv in der Koordinierung und Vernetzung der diversen kommunalen haupt- und ehrenamtlichen Strukturen, gestaltet verantwortlich das lokale Netzwerk zur Integration von Menschen mit Migrationshintergrund (NIMM) mit und koordiniert die Tätigkeit des kommunalen Integrationsbeirats.

Im Projekt Integrationsmanagement wird die Fortschreibung des Lokalen Integrationskonzeptes des Landkreises als politische Aufgabe des Integrationsbeirats koordinierend betreut. Für die Landkreisverwaltung und den Integrationsbeirat nimmt die Projektmitarbeiterin die Zusammenarbeit mit den zuständigen Landesbehörden sowie der Migrationsbeauftragten des Freistaates Thüringen wahr. In enger Zusammenarbeit mit dem kommunalen Integrationsbeirat, der Bildungskoordinatorin für Neuzugewanderte und den Mitgliedern des NIMM des Landkreises Nordhausen besteht das zentrale Aufgabengebiet des Integrationsmanagement in der Unterstützung des Aufbaus von nachhaltigen Strukturen für die Gewalt- und Radikalisierungsprävention unter Migrantinnen und Migranten. Als Haupthandlungsfelder werden dabei die Förderung des Spracherwerbs und der durchgängigen Bildung, die Integration in Ausbildung und Arbeit sowie die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Migrationshintergrund und deren aktive Mitgestaltung von Integrationsprozessen gesehen. 

Damit leistet das Integrationsmanagement einen wichtigen Beitrag zur Stabilisierung und Förderung einer demokratischen Lebenskultur aller Einwohner im Landkreis Nordhausen.

Das Kommunale Integrationsmanagement im Landkreis Nordhausen wird aus Mitteln des Freistaates Thüringen gefördert.

Kontaktadresse

Beate Walzel

Koordinierungsstelle Kommunales Integrationsmanagement/Integrationsbeirat

Landratsamt Nordhausen

Grimmelallee 20, R. 102
99734 Nordhausen

Tel.: 03631 911591

 

Weiterführende Informationen

Bundesamt für Migration und Flüchtlinge

www.bamf.de

 

Kontakt- und Beratungsstellen zur Integrationsarbeit, Sprachkurse

www.webgis.bamf.de

 

Thüringer Beauftragte für Integration, Migration und Flüchtlinge (Gesetze, Projektförderung, Ehrenamt,…)

https://www.thueringen.de/th10/ab/index.aspx

 

Flüchtlingsrat Thüringen

https://www.fluechtlingsrat-thr.de

 

Migrantenorganisationen

https://migranetz-thueringen.org

 

Ankommen App (Ein Wegbegleiter für die ersten Wochen in Deutschland)

http://ankommenapp.de/APP/DE/Startseite

 

Bildungsangebote

https://kursnet-finden.arbeitsagentur.de

 

Lokale Angebote Landkreis Nordhausen

www.nordhausen-hilft.de

 

Dolmetscher, Übersetzer

https://bdue.de

 

Gewalt- und Radikalisierungsprävention

https://www.thueringen.de/th3/verfassungsschutz

Großer Andrang bei Teilhabe-Treffen

Vor kurzem bildete sich eine lange Schlange vor dem Raum der Sprachklasse in der Peterbergschule Nordhausen. Mehr als fünfzig Interessierte waren der Einladung des Netzwerkes zur Integration von Menschen mit Migrationshintergrund im Landkreis Nordhausen, kurz NIMM, gefolgt und wollten sich mit der Teilhabe Zugewanderter an unserer Gesellschaft auseinandersetzen. Ines Gast eröffnete als Vertreterin des NIMM das Treffen mit einem Rückblick: Sie erinnert an den Entstehungsprozess des „Lokalen Integrationsplanes für den Landkreis Nordhausen“, den das NIMM  2012 erarbeitet hat, sowie des „Lokalen Integrationskonzeptes 2018 für den Landkreis Nordhausen“, den der Integrationsbeirat des Nordhäuser Kreistages erstellt hat. Die sich ständig verändernden Rahmenbedingungen machen eine regelmäßige Aktualisierung notwendig, so die Akteure.

Möglichst viele weitere Beteiligte dafür zu gewinnen, war ein Ziel der Veranstaltung. Dazu hatte das NIMM prominente Gäste als Impulsgeber eingeladen. Mirjam Kruppa, die Beauftragte des Freistaates Thüringen für Integration, Migration und Flüchtlinge, sprach über die Entwicklung und Fortschreibung des Thüringer Integrationskonzepts. Kernziel des Konzepts ist die gesamtgesellschaftliche Teilhabe aller hier lebenden Menschen.

Rea Mauersberger berichtete als Vorsitzende des Migrations- und Integrationsbeirates der Stadt Jena, wie dort auf kommunaler Ebene ein Integrationskonzept erarbeitet wurde und ständig evaluiert wird. Sie gab damit wichtige Anregungen, wie auf lokaler Ebene die gesamte Gesellschaft an der Erarbeitung und Umsetzung von Teilhabestrategien beteiligt werden kann. Diese werden in Nordhausen beim nächsten Treffen im Mai einfließen, wenn das weitere Vorgehen beraten wird. Wer beim letzten NIMM-Treffen nicht dabei sein konnte, sich aber auch gern einbringen möchte, meldet sich bitte bei Ines Gast, telefonisch unter 03631 9798411 oder per E-Mail an I.Gast@jugendsozialwerk.de