Alte Kanzlei BleicherodeBurgruine HohnsteinSophienhofAuleber FischteicheHörninger SattelköpfeHarzer SchmalspurbahnenNeustädter TalsperreNordhausenSchloss HeringenEbersburgHeimische OrchideenAlte Kanzlei BleicherodeBurgruine Hohnstein
Alte Kanzlei Bleicherode
Burgruine Hohnstein
Sophienhof
Auleber Fischteiche
Hörninger Sattelköpfe
Harzer Schmalspurbahnen
Neustädter Talsperre
Blick über Nordhausen
Schloss Heringen
Ebersburg
Heimische Orchideen
Alte Kanzlei Bleicherode
Burgruine Hohnstein
zurück
weiter

Informationen zu Asbest und mit Bioziden behandelte Waren

Das Fachgebiet Immissionsschutz und Chemikalienrecht weist darauf hin, dass es verboten ist, Asbest zu verkaufen, zu verschenken oder anderweitig abzugeben. Ebenso ist es verboten, Asbest zu verwenden oder wiederzuverwenden, beispielsweise bei der Sanierung von Asbestdächern. Unter Verwenden zählt auch das Lagern.

Eine Nichteinhaltung des Verbotes kann strafrechtlich verfolgt werden.  

Asbestmaterialien müssen, wenn sie ihren ursprünglichen Zweck verloren haben, ordnungsgemäß entsorgt werden. Asbesthaltige Baumaterialien gehören nicht in den Hausmüll. Sie sind aufgrund der Andienungspflicht des Landkreises Nordhausen auf der Deponie Nentzelsrode zu entsorgen.

Das Verwenden  und Inverkehrbringen von Asbest wurde verboten nachdem erkannt wurde, dass der Asbeststaub gesundheitsschädlich und krebserzeugend ist. Dabei wirken sich die Fasern zumeist nicht direkt auf die Gesundheit aus, sondern verursachen  langfristig chronische Erkrankungen. Das Risiko für Lungen-, Bauch- und Rippenfellkrebs steigt mit der Asbestfaserkonzentration in der Luft und mit der Dauer der Einwirkung. Die Schädigungen machen sich oft erst viele Jahre (bis zu 40 Jahre) später bemerkbar.

Besonders in den 1960er und 70er Jahren sind u.a. eine Vielzahl von Gebäuden unter Verwendung von asbesthaltigen Baustoffen – überwiegend Asbestzement – erbaut worden. Asbest findet man beispielsweise in Decken- und Wandplatten, Dach- und Wellplatten, Nachspeicheröfen, Heizkessel, Vinyl-Asbest-Fliesen. Im privaten Bereich können vor allem Heimwerker und ihre Familien einer Gefahr durch Asbestfasern ausgesetzt sein. Zu einer besonders hohen Freisetzung von Fasern kann es kommen, wenn asbesthaltige Bauteile bearbeitet, zum Beispiel angebohrt oder angesägt werden, nicht sachgerecht ausgebaut oder entsorgt werden. Im Zweifelsfall sollten insbesondere Abbrucharbeiten durch eine Fachfirma ausgeführt werden.

 

Hinweise zu mit Bioziden behandelten Waren

Das Fachgebiet Immissionsschutz und Chemikalienrecht weist die Unternehmer auf die neuen Regelungen und Verpflichtungen zu den mit Bioziden behandelte Waren hin. Die Biozidprodukte schützen die Waren vor schädlichen Organismen wie Schädlingen, Schimmel und Bakterien. Die Regelungen und Verpflichtungen betreffen Hersteller, Importeure und Händler.

Nationale Auskunftsstelle in Deutschland ist der REACH-CLP-Biozid Helpdesk.

Der Landkreis Nordhausen beteiligt sich 2019 am Vollzugsprojekt BEF-1, dessen Schwerpunkt auf dem rechtmäßigen Vorhandensein von bioziden Wirkstoffen in behandelten Waren und der Kennzeichnung behandelter Waren nach Maßgabe der Kriterien und Regelungen der Biozidrichtlinien liegt. Mitarbeiter des Fachgebietes Immissionsschutz und Chemikalienrecht werden dementsprechend bei Händlern im Landkreis Nordhausen Inspektionen durchführen.

An wen kann ich mich wenden?

Landratsamt Nordhausen
Fachbereich Bau und Umwelt
Fachgebiet Immissionsschutz und Chemikalienrecht
Behringstraße 3
99734 Nordhausen

Tel. 03631 911 345/451

E-Mail: Immissionsschutz@lrandh.thueringen.de