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Arbeitsmarktprogramm 2017

Für das Jahr 2017 wird bundesweit von einem weiteren kräftigen Anstieg der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung um 1,8 Prozent ausgegangen. In einer ersten regionalen Differenzierung zeigt sich mit 1,7 bzw. 1,9 Prozent ein ähnlich stark ausgeprägtes Beschäftigungswachstum in West- und Ostdeutschland. Mit Blick auf die Bundesländer werden größere regionale Disparitäten deutlich, wobei selbst unter Berücksichtigung der Prognoseintervalle in den meisten Fällen mit einem Anstieg der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung gerechnet wird – die positive Beschäftigungsentwicklung Deutschlands findet sich somit durchweg auch auf regionaler Ebene.

Der Abbau der Arbeitslosigkeit setzt sich trotz der zunehmenden Zahl an Flüchtlingen, die in den Arbeitsmarkt eintreten, fort: Im Vergleich zu 2016 erwarten wir 2017 einen Rückgang der Arbeitslosigkeit sowohl in Ost- (-3,9 Prozent) als auch in Westdeutschland (-2,1 Prozent).

Im Bereich des Sozialgesetzbuches (SBG II) wird für fast alle Bundesländer mit einem Rückgang der Zahl der Arbeitslosen gerechnet, der prozentual in Ostdeutschland besonders stark ausgeprägt ist. Der insgesamt positive Trend ermöglicht es den Unternehmen im gewissen Rahmen Entlassungen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu vermeiden und kurzfristige Auftragsschwankungen über Fördermöglichkeiten nach dem Sozialgesetzbuch auszugleichen.

Die Beschäftigung im Landkreis Nordhausen nimmt mit knapp 30.000 beitragspflichtig Beschäftigten im Jahresdurchchnitt 2015 weiter zu und voraussichtlich im kommenden Jahr auf gleichem Niveau bleiben. Quantitativ bedeutende Betriebsansiedlungen unter anderem im neuem Industriegebiet „Goldene Aue“ oder auch Schließungen sind derzeit für das Jahr 2017 im Landkreis Nordhausen nicht bekannt. Die Betriebsgrößen und die Branchenstruktur bleiben unverändert. Die Zahl der neu begonnenen beitragspflichtig Beschäftigten belief sich im Jahr 2015 auf 8.497. Dies war eine deutliche Zunahme gegenüber 2014 (7.055), im Wesentlichen bewirkt durch den Mindestlohneffekt, die Ansiedelung Panem Backwaren in Bleicherode und die Einstellungen zur Bewältigung des Zugangs geflüchteter Menschen. Diese Einmaleffekte werden im kommenden Jahr nicht auftreten. Die neu begonnenen svB werden sich daher bei rund 7.400 (-14,8%) voraussichtlich dem Umfang der voran gegangenen Jahre angleichen.

Die Zahl der arbeitslosen Jugendlichen ohne die 8 Asylzugangsländer ging auch 2016 weiter zurück. Unternehmen hielten, vor allem nach Ende von Ausbildungen, verstärkt an gut qualifizierten jungen Leuten fest.

An die guten Ergebnisse der Kalenderjahre 2015 und 2016 anknüpfend, strebt das Jobcenter des Landkreises Nordhausen auch für das Kalenderjahr 2017 an, die Hilfebedürftigkeit für eine möglichst große Zahl von erwerbsfähigen Leistungsberechtigten zu beenden oder zumindest zu verringern. Der Einsatz der Instrumente des Jobcenters und das Arbeitsmarktprogramm orientieren sich an diesen Zielen.

 

Das Arbeitsmarktprogramm 2017 zum Herunterladen